Jugendarbeit

Unser Ansatz

Seit nunmehr 20 Jahren bietet der Berliner Basketball Club Köpenick e.V. vor allem Kindern und Jugendlichen aus Treptow-Köpenick und Umgebung die Möglichkeit, sich regelmäßig sportlich zu betätigen, sich im Spielbetrieb mit anderen zu messen sowie aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.

Jugendarbeit, Unser Ansatz

Die Jugendarbeit bildet das Rückgrat des Vereins. Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen, in Treptow-Köpenick einzigartigen Ansatz aus sportlicher Ausbildung, kontinuierlicher Förderung des Teamgedankens und familiärem Vereinsleben.

Der Gedanke der Jugendförderung erfasst alle Bereiche und Aktivitäten des Vereins. So werden bereits die jüngsten Mitglieder (< 6 Jahre) nach den Prinzipien der Heidelberger Ballschule von speziell geschulten Übungsleitern trainiert. Neben dem normalen Spielbetrieb organisiert der Verein für seine Nachwuchsspieler regelmäßig Trainingscamps, Turniere, Vereinsfahrten und -feiern, den Besuch von Spielen der Nationalmannschaft und ALBA Berlin sowie die Teilnahme an unterschiedlichen Freizeitaktivitäten in der Umgebung.

Zu einer guten Jugendarbeit gehört unseres Erachtens neben sportlicher Förderung auch die Berücksichtigung familiärer und schulischer Belange eines jeden Mitglieds. Die Einbindung der Familien unserer Mitglieder, z.B. bei der Festlegung von Trainingszeiten und -stätten, ist uns daher wichtig. Und der Erfolg gibt uns Recht. So hat unsere vorbildliche Jugendarbeit in der Vergangenheit wiederholt Früchte getragen und ausdrückliche Anerkennung durch den Berliner Basketball Verband (BBV) gefunden.

Letztlich ist der Verein stetig bemüht, sein Konzept für die Jugendarbeit zu verbessern und dem Nachwuchs eine sportliche Perspektive zu bieten. Dazu gehört in erster Linie die Möglichkeit des Trainings in den Auswahlkadern des Berliner Basketball Verbands und die Leistungsorientierung durch die Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen von Sportprofilklassen. Mittelfristig aber natürlich auch der Einsatz in der wiedererstarkten Herrenmannschaft des BBC 90 Köpenick.

 

Heidelberger Ballschule

Jugendarbeit, Heidelberger Ballschule

Das Konzept der Heidelberger Ballschule zielt nicht auf die Differenzierung zwischen verschiedenen Ballsportarten wie z.B. Basketball, Hockey oder Fußball, vielmehr wird auf die "ganzheitliche Ausbildung von Kindern in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung" Wert gelegt.

Mit Hilfe von spielerischen Methoden werden spielübergreifende Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ball vermittelt (z.B. Ballgefühl, Ballkoordination).

Der BBC 90 Köpenick beteiligt sich an Schulungen der Heidelberger Ballschule, um den ganz kleinen Mitgliedern mit Hilfe geschulter Trainer eine Vielzahl von Spielen anbieten zu können.

Der Spaß an der Bewegung steht hier im Vordergrund, die Kinder können so spielerisch den Umgang mit Bällen lernen, sei es mit der Hand oder dem Fuß.

 

Sportprofilklassen

Zu den jüngsten Initiativen des Vereins gehören die neu geschaffenen Sportprofilklassen an der Merian-Oberschule in Berlin Köpenick. Im Rahmen dieser Profilklassen bietet der BBC 90 Köpenick leistungsorientierten Nachwuchsakteuren seit September 2009 die Möglichkeit, noch umfassender als allein durch Vereinstraining gefördert zu werden. Zur Umsetzung dieses Ziels existiert seitens des Vereins ein Kooperationsvertrag mit der Merian-Oberschule für den Bereich Basketball.

Jugendarbeit, Sportprofilklassen

Damit unsere jungen Leistungsträger auch ihren schulischen Verpflichtungen so gut wie möglich nachkommen können, basiert das Konzept der Sportprofilklassen auf dem Gedanken der Vereinbarkeit von Schule und Sport.

Übersichtliche Klassenstärken von 15 bis 20 Sportlern sollen gewährleisten, dass so viel Schulstoff wie möglich im Unterricht selbst bewältigt wird. So lassen sich in der Regel umfangreiche Hausaufgaben vermeiden, die den Nachmittag jedes einzelnen Schülers zusätzlich verkürzen.

Darüber hinaus werden wöchentlich drei Schulstunden als Wahlpflichtunterricht zusammengefasst, der durch die Trainer der Kooperationsvereine übernommen wird. Der Kontakt zwischen Spielern und Trainern wird somit intensiviert. Erfahrungsgemäß schlägt sich dies anschließend positiv in der Trainingsarbeit sowie der individuellen Leistungsfähigkeit unserer jungen Basketballer nieder. Und Erfolgserlebnisse motivieren ungemein - sei es in der Schule oder beim Sport.

Für die Vielseitigkeit der sportlichen Förderung sprechen die aktuell in den Sportprofilklassen vertretenen Sportarten: Basketball, Volleyball, Handball, Fußball, Schwimmen, Leichtathletik und Tennis.

Für einen Platz in einer dieser Sportprofilklassen können sich leistungsorientierte Sportler aus allen Vereinen bewerben. Eine entsprechende Bewerbung ist jedoch auch an ein paar Voraussetzungen geknüpft:

  • eine Gymnasialempfehlung oder sehr gute Realschulempfehlung mit dem erkennbaren Willen, das Abitur zu machen
  • mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche im Verein
  • möglichst zwei zu absolvierende Spiele pro Wochenende
  • die Teilnahme an angebotenen Trainingscamps und Turnieren
  • Spieler in Auswahlkadern sind ausdrücklich erwünscht