Der letzte Tag der Skifahrt und die Rückreise

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Nachdem uns Stephan leider schon Freitagfrüh gemeinsam mit seinen Eltern verlassen hatte, machten sich nun also noch zehn Kinder und fünf Erwachsene in den letzten Skitag.

Nach dem Frühstück um 8.30 Uhr hieß es, die letzten Sachen erstmal in die Koffer zu packen und anschließend die Zimmer zu räumen. Schnell wurden die Koffer in den Aufenthaltsraum gepackt und dann hieß es ein letztes Mal, ab in den Skikeller. Die Hausschuhe an den Haken hängen, an dem vorher die Skischuhe über Nacht trockneten. Die Skischuhe ein letztes mal fest zuschnallen und dann die Bretter schnappen, die uns die letzten sechs Tage so sicher die Hänge hinuntergebracht haben und dann noch die Stöcke in die Hand. Alles bereit zum Start in den letzten Vormittag.

Heute sollte es noch einmal auf den eigentlichen Hausberg gehen. Mit dem Flying Mozart ging es auf den Berg hinauf und dann fuhren wir gemeinsam oben auf dem Berg einige Hänge auf und ab. Mein Gott, wie gut die sich alle gemacht haben. Alle fuhren ohne große Probleme auf den roten Pisten und hatten sogar richtig Spaß dabei. Von der anfänglichen großen Angst war jetzt nur noch der gebotene Respekt übrig.

Kurz vor 12 hieß es dann endgültig, auf zur letzten Abfahrt. Drei Mitstreiter nahmen der schwindenden Kraft geschuldet die Gondel bis zur Mittelstation, während alle anderen die Talabfahrt mit den Skiern von ganz oben in Angriff nahmen. Bis auf zwei kurze Schneebeschaffenheitskontrollen (Begriff für kleine Stürze) kamen wir schnell an der Mittelstation an. Dort sammelten wir unsere drei weiteren Mitstreiter ein und fuhren gemeinsam das letzte Stück den Berg hinab, bis wir nach knapp 20 Minuten Fahrt (von oben gerechnet) unseren altbekannten Übungshang direkt vor der Unterkunft ein letztes mal und jetzt ganz ohne Probleme bezwangen.

Die Schuhe für dieses Jahr endgültig ausgezogen, die Skier, Stöcke, Helme und Schuhe in einen kleinen Transporter gepackt und das Abenteuer Basketballer auf der Skipiste war beendet. Wohlbemerkt nur für dieses Jahr!!!

Nach einem letzten leckeren Mittagessen, wurden die Taschen zu Ende gepackt und ein Transporter brachte dann auch diese sicher zum Schwimmbad, während alle Kinder und Betreuer den Weg zu Fuß auf sich nahmen. Ein letztes mal umdrehen und sich anschauen, wo wir die letzten sechs Nächte so gut genächtigt hatten und von wo aus unsere Fahrten immer starteten.

Um die vier Stunden, bis der Zug aus St.Johann nach München starten sollte, zu überbrücken, konnten sich alle noch einmal im Schwimmbad so richtig austoben. Zwei Stunden entspannen im Bad und schon holten uns zwei Taxen ab, um uns nach St. Johann im Pongau zu bringen. Pünktlich um 18.51 Uhr saßen wir alle wieder im Zug nach München.

Langsam bekamen die Kinder noch einmal Hunger, schließlich gab es das letzte Essen um 12.30 Uhr. Wir versprachen den Kindern, Pizzen zu bestellen und an den Zug auf dem Hauptbahnhof in München zu bringen. Ich begann also das Abenteuer Pizzabestellung. Die Voraussetzungen waren einfach. Wir hatten 25 Minuten Zeit zum Umsteigen und wollten zu 22 Uhr einen Pizzadienst auf dem Bahnhof haben. Klingt einfach, allerdings nicht in München. Alle angerufenen großen Pizzalieferdienste teilten uns mit, dass der Hauptbahnhof nicht zum Liefergebiet zähle, was in mir die Frage aufkommen ließ: Was ist München für ein Dorf oder wo zum Teufel liegt dieser Hauptbahnhof?!!! Nun gut, nach 25 Minuten suchen und telefonieren fand sich doch noch eine Pizzeria in der Nähe, die uns die Pizza zum Bahnhof lieferte.

22.15 Uhr saßen wir dann mit unseren Pizzen in dem Zug, der uns sicher und gesund nach Hause bringen sollte. Schnell wurde die Pizza verdrückt, dann wurden die Sitzlehnen zurückgemacht und der Versuch unternommen, zu schlafen. Nach knapp zehn Stunden Fahrt endete unsere Reise genau an dem Ort, wo sie auch begonnen hatte. Auf dem Bahnsteig in Lichtenberg warteten schon die Eltern und nahmen ihre müden Krieger in Empfang.

Ein letzter langer und anstrengender Tag (mit Nacht) war nun zu Ende und die Reise war gut und sicher überstanden. Ich hoffe, es hat allen Teilnehmern gefallen und sage soweit Ski Heil bis zum nächsten Jahr. Dann planen wir eine erneute Reise nach Wagrain.
Euer Flo

Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ines, Lutz, Annett und Flo bedanken, für die wirklich super Organisation und den optimalen Ablauf vor Ort. Es hat mir persönlich mit allen Teilnehmern sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ihr habt das alle super toll gemacht und wahnsinnig schnell gelernt. Nun heißt es, das Erlernte in 2016 zu optimieren. Ich freue mich drauf.
Liebe Grüße eure Skilehrerin Julia

Der vorletzte Tag

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Nun war es auch schon Donnerstag und nach einem skifreien Tag ging es noch einmal den gesamten Tag auf die Piste. Nach einem leckeren Frühstück mit gekochtem Ei, frischen Brötchen, leckeren Käse und Wurst, wartete um 9 Uhr der Skibus auf uns. Schnell runter in den Ort zum Grafenberg und dort ab in die Gondelbahn nach oben. Alle waren wieder mit an Board. Auch Lutz, der leider die letzten zwei Tage mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte.

Gut gelaunt kamen wir oben an und waren alle schon wahnsinnig gespannt, welche Pisten es heute runtergehen sollte. Leider mussten wir uns oben am Grafenberg von Stephan verabschieden und ihn wieder in die Unterkunft bringen, denn es ging ihm gar nicht gut. Eine kleine Erkältung machte sich bei ihm bemerkbar. So hat sich Ines noch einmal auf dem Weg zurück in die Unterkunft gemacht und Stephan an seine Eltern übergeben.

In der Zwischenzeit machten sich Flo und die restlichen zehn Kids auf den Weg, neue Pisten zu erkunden. Rot sollte sie diesmal sein. Falls sich jemand nicht so auskennt, rot bedeutet die zweithöchste Schwierigkeitsstufe der Piste. Und das am fünften Tag auf Skiern. RESPEKT! Alle hatten sie Spaß und es ging immer wieder auf und ab. Die Sonne endschied sich dann auch noch, sich blicken zu lassen, und so wurde es ein wunderbarer Tag im Schnee. Immer wieder ging es hoch und runter. Flo und Franka wagten sich sogar die schwarze Piste runter und es war wohl ein Gaudi.

Kalt war es, jedoch konnte man sich auf den beheizten Sesselliften immer wieder ein bisschen aufwärmen. Zwei Runden noch durch den Fun-Park und dann war der Tag auch schon fast wieder vorbei. Wir mussten ja auch wieder zurück zur Unterkunft kommen, bevor es so richtig dunkel wurde. Also machten wir uns alle wieder auf den Weg zum G-Link, einer Sesselbahn, die 130 Menschen von dem einen Berg zum anderen Berg bringt. Komisches Gefühl, da so weit oben zu hängen und direkt in das Tal schauen zu können, wenn man aus dem Fenster geschaut hat.

Die letzte Talabfahrt von der Mittelstation Flying Mozart ging es runter zum Markushof. Wo an den ersten Tagen der eine oder andere noch Bekanntschaft mit dem kühlen Nass gemacht hat, ging es diesmal für alle sturzfrei den Berg hinunter. Wieder in der Unterkunft angekommen, stand uns von 19:00 bis 20:30 Uhr die Turnhalle zur Verfügung. Im 5-5 der Mädchen gegen die Jungs konnten die Mädels die Partie, ganz zum Erstaunen der Jungs, für sich entscheiden. Auch die Runde Bump ging mit einem Sieg von Ella an ein Mädchen :-). Frauenpower yieahhhaaa

Doch dann wurde es ernst und es ging ans Kofferpacken, denn schon morgen hieß es wieder, nach Hause zu fahren. Schnell waren die sieben Tage Schneespaß vorbei.
To be continued...
<Julia>

Rodeln

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Heute Früh sind wir um 08:45 Uhr pünktlich beim Frühstück gewesen. Mit frischen Brötchen, heißem Kakao und lecker Cornflakes kann es in den Tag gehen. Nach den letzten anstrengenden Skitagen gab es heute den ersten Vormittag frei und wir konnten machen, was wir wollten. Einige sind zum Basketballspielen in die Turnhalle gegangen und andere hat es doch auf die Skier gezogen. Die Mädchen hat es für den Vormittag in die Wasserwelt verschlagen.

Schon sehr bald ging es dann wieder zum Mittag, wo es als Vorspeise eine leckere Knoblauchsuppe, zum Hauptgang Kartoffelecken mit einem saftigen Steak und zum Nachtisch Windbeutel gab. Am Nachmittag ging es zum langersehnten Rodeln. Mit neun Schlitten bewaffnet ging es mit dem Postbus nach St. Johann zur Rodelbahn, auf der es 3,5 km nur abwärts ging. Drei Stunden Schlittenaktion lagen dann hinter uns und so ging es dann zurück zur Unterkunft.

Zum Abendbrot gab es endlich Spaghetti Bolognese. Fast alle freuten sich über das leckere Essen. Nach all den anstrengenden Tagen war für uns heute um 21 Uhr Nachtruhe, aber bevor es dann ins Bett gehen sollte, hatten wir noch die Möglichkeit, unseren Abend frei zu gestalten.

Wir wünschen allen eine gute Nacht.
<die Jungs aus Zimmer 1>

Skitour

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Am Dienstag, den 03.02., ging es schon ziemlich früh aus den Federn, denn heute stand eine ganztägige Skitour auf dem Plan. Nachdem wir gefrühstückt hatten, schmierten wir uns unseren Proviant für einen erneuten Angriff auf Skiern. Nach der ganzen Aufregung am frühen Morgen stellte sich dann doch heraus, dass sich unser Skibus um eine halbe Stunde verspätete und deshalb nahmen wir DIE SÜßE SCHNEEKATZE LUCY als Trost und sie versüßte uns so die Wartezeit.

Nach einem dann doch relativ kurzen Weg zum Grafenberg ging es mit der Gondel in luftige Höhen, und wir wurden von einem atemberaubenden Panorama empfangen. Um erst einmal wach zu werden, fuhren wir ein paar mal "DIE IDIOTEN PISTE", worauf hin eine kleine Aufwärmpause in der (übrigens sehr überteuerten) Berghütte stattfand. Danach ging es dann schon etwas zügiger hinab zur großen 130 Mann Gondel.

Nach noch ein paar anderen kleinen Pisten war unser schöner, aber auch anstrengender Ausflug schon fast vorbei. Erschöpft und müde schleppten wir uns in unsere Zimmer und danach folgte erstmal eine ausgedehnte Ruhepause. Nach einem dreigängigen Abendessen und einer Partie Stadt-Land-Fluss ließen alle den Abend noch mehr oder weniger entspannt ausklingen.
<Die Mädchen>

Tag 2 im Schnee und das erste Mal auf Skiern

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Sonntagmorgen um 8:45 Uhr im -5°C kalten Wagrain hieß es für alle, auf zum Frühstück. Frische Brötchen, Cornflakes, Nutella, Wurst, Käse und ein warmer Kakao warteten auf uns. Schnell war es ruhig bei unserer kleinen Raubtierfütterung. Die Spannung stieg, denn heute sollte es für fast alle das allererste Mal auf die Skier gehen.

Doch bevor wir uns die Berge hinunter stürzen können, mussten wir erst einmal Bekanntschaft mit unserem neuen Sportgerät machen. „Mir tun die Füße weh!“, „Man sind die schwer!“, „Das schaff ich niemals!“ ...das sollten die ersten Aussagen unserer kleinen und großen Skifahrer sein.

Raus aus dem Skikeller ging es erst einmal auf den großen freien Vorplatz, um uns mit unseren Sportgeräten vertraut zu machen und die ersten kleinen Übungen in Angriff zu nehmen. Skier anschnallen, abmachen, Ski anwinkeln, auf der Stelle drehen, abdrücken, rutschen und Schneeflug. Aller Anfang ist schwer. Aber sie haben sich gar nicht so schlecht angestellt für das erste Mal.

Und dann war es auch schon so weit, wir waren bereit, ein bisschen höher auf den Übungshang zu gehen. Aber hochlaufen und so ganz kurz runterfahren lag nicht so im Interesse aller :-). Doch wer von oben runter möchte, muss erst einmal wissen, wie man bremst und wie Bögen gefahren werden.

Das sah alles zu Beginn ja gar nicht so schlecht aus und rief nach der ersten Fahrt mit dem Schlepplift nach oben. Aber erst einmal hieß es lecker Mittagessen. Vorsuppe, Gulasch mit Nudeln und ein Schokopudding standen auf unserem Speisenplan.

14 Uhr ging es dann wieder auf die Piste und das erste Mal auf den Schlepplift. Nicht hinsetzen, sondern stehen bleiben und Körperspannung halten, waren die Ansagen vor der ersten Fahrt. Es klappte bei fast allen wirklich auf Anhieb super. Dann kam unsere Lydi und das erste, was sie machte, war, sich hinzusetzen. Plötzlich machte es plums und Lydi lag mitten in der Spur. Nach kurzer Unsicherheit ging es zum zweiten Versuch und er klappte perfekt. Bis nach oben ging es und alle waren glücklich.

Doch wie jetzt da runter? Na sooooo, wie wir es bereits unten geübt hatten. Und es sah wirklich schon sehr gut aus. Naja, der eine oder andere hatte schon noch ab und zu Bekanntschaft mit dem kühlen Nass gemacht. Gut sah es schon aus. Immerhin standen sie zum ersten Mal auf diesen doch viel zu schmalen Dingern. Schnell haben sie Blut geleckt.
<Julia>

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